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Tafel 3: Heinrich Sutermeister

Heinrich Sutermeister (1910–1995)

Erfolgreicher moderner Komponist mit Feuerthaler Wurzeln


Am 12. August 1910 erblickte Heinrich Sutermeister an der Schützenstrasse 2 in Feuerthalen das Licht der Welt. Sein Vater Friedrich war damals reformierter Pfarrer in Feuerthalen.
Sutermeister verbrachte seine ersten Kindheitsjahre in Feuerthalen. Schon bald zog die Familie nach Basel, wo Heinrich das Humanistische Gymnasium besuchte. In Basel und später in Paris studierte er Geschichte und Philologie respektive Germanistik und Romanistik. Von 1931 bis 1934 absolvierte der junge Sutermeister die staatliche Akademie der Tonkunst in München.
Seinen ersten grossen Erfolg verzeichnete Heinrich Sutermeister bereits mit 25 Jahren. «Die Schwarze Spinne» nach Jeremias Gotthelf entstand als Radiowerk für das damalige Studio Bern und wurde später zur Oper erweitert. Einen durchschlagenden Erfolg hatte er mit «Romeo und Julia» nach Shakespeare. Die Oper wurde 1940 unter der Leitung von Karl Böhm in Dresden uraufgeführt. Es folgten eine ganze Reihe von Werken, mit denen Sutermeister grosse Erfolge feierte.
In den Sechziger Jahren begann der Stern von Heinrich Sutermeister zu sinken. Seine Musik galt als etwas altmodisch. Sutermeister blieb zwar aktiv, zog sich jedoch auf sein Landgut Préfloret bei Morges zurück, wo er im Alter von 85 Jahren starb.


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Heinrich Sutermeister im Jahr 1982. (Quelle: Wikimedia)



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